Erdäpfelturm (Kartoffelturm)

Durch zufälliges Stöbern, bei einem bekannten, großen Online-Händler, bin ich auf einen Kartoffelturm gestoßen, der käuflich zu erwerben ist. Was in Gottes Namen, soll den ein Kartoffelturm sein, dachte ich mir? Schnell war klar, dass Kartoffeln angeblich die Eigenschaft haben, vertikale „Tochterkartoffeln“ bilden zu können.

Dazu wird das Blattgrün immer dann, wenn es so um die 12 cm hoch ist, wieder mit 10 cm Erde (Heu und/oder Stroh) bedeckt. In jeder neuen Schicht bilden sich dann neue Tochterkartoffeln. Das heißt, die neuen Kartoffeln „wachsen“ somit mehrschichtig vertikal in die Höhe. Bis zu einer Höhe von 80cm macht die Kartoffel das mit.
Als Vorteile können das hohe Ausbringen, der kleine Flächenbedarf und die leichte Ernte genannt werden. Ein Nachteil ist der höhere (Spritz)Wasserbedarf.

Nachfolgende Skizze stellt das Schema kurz dar.

Skizze vom schichtweisen Aufbau eines Kartoffelturms

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Traggerüst für die Weinreben

Update 04.08.2016:

Traggerüst für Weinreben im Sommer

Ein behelfsmäßiges Traggerüst für meine Weinreben musste erneuert werden. An und für sich keine große Sache. Aber ich wollte einen schönen runden Bogen aus Holz haben und habe überlegt, wie ich denn das Holz biegen könnte. Meine Idee war das Holz in ganz dünne Latten zu schneiden und dann über einen Betonring mit einem Meter Durchmesser zu biegen und dann zu verleimen. Ich wollte kein Holzschutzmittel zum Anstreichen verwenden, also habe ich mir ein widerstandsfähiges Holz ausgesucht. Es sollte Douglasie werden. Ab in den Baumarkt, welche Douglasien nur in 90cm Breite hatte. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, ob das wirklich eine Douglasie ist, oder nicht doch ein Lärchenholz. Egal, zuhause die Bretter dünn geschnitten, ließen sie sich gar nicht biegen, sondern sie zersplitterten! Eventuell nass machen würde das Biegeverhalten positiv beeinflussen. Aber das alles war mir dann doch zu viel Arbeit, also habe ich mich für ein Standardgerüst entschieden.

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